Funkalarmanlage

Zertifizierung der Alarmanlage nach europäischer Norm EN 50131

Test einer Profi Funk Alarmanlage

Was macht eine Profi Funk Alarmanlage aus und worauf sollten sie beim Vergleich achten

Alarmanlagen sind Systeme welche nach 100% Zuverlässigkeit verlangen und gegen zielgerichtete Manipulationsversuche bestehen müssen.

Die Verlockung ist gross sich für wenig Geld eine Funkalarmanlage aus dem Baumarkt oder dem Internet zu erwerben und diese in Eigenregie selber zu installieren. Die Beschreibung verspricht einen umfassenden Schutz gegen Einbrecher und die Bedienung scheint einfach. Doch der Teufel steckt oft im Detail. Wir wollen Ihnen nachfolgend aufzeigen welche Punkte bei einer Funkalarmanlage im Test unbedingt zu beachten sind. Nur so können sie sich vergewissern, dass sie die beste Funkalarmanlage zur Sicherung Ihrer Immobilie benutzen.

Verwendete Funkfrequenz

In der Schweiz schreibt das BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) vor, welche Geräte betrieben werden dürfen. Dies muss geregelt werden um Überschneidungen und Störungen zwischen anderen Funkgeräten zu vermeiden.

Alarmanlagen dürfen nur im 868 und 433 MHz Frequenzband betrieben werden. Wobei die Funkfrequenz 868 MHz zu bevorzugen ist, da sich im 433 MHz Frequenzband diverse andere Geräte wie z.B. Babyphones, Garantüröffner o.ä. tummeln welche Störungen verursachen könnten. Im 868 MHz Frequenzband gibt es einzig für Funkalarmanlagen reservierte Bänder.

Verschlüsselte Übertragung

Es ist unabdingbar, dass die Funkübertragung zwischen dem Sender und Empfänger verschlüsselt wird. Ansonsten ist es mit simplen technischen Hilfsmittel möglich ein Funksignal aufzuzeichnen und zu reproduzieren. Damit würde sich eine Funkalarmanlage täuschen lassen. Dazu hat ARD einen eindrücklichen Beitrag.

Die europäische Norm (EN) beschreibt im Dokument 50131 die Anforderungen an eine Einbruchmeldeanlage. Die Norm wird dabei in 4 verschiedene Sicherheitsgrade wie folgt unterteilt:

  • Grad-1 “Haushaltsrisiko” – (Objekte mit geringer Gefährdung z.B. Schrebergarten)
  • Grad-2 “Erhöhte Gefährdung” – (Privathaushalte, Kleines und mittleres Gewerbe)
  • Grad-3 “Hohe Gefährdung” – (Private Anwesen mit hoher Gefährdung z.B. eine private Kunstsammlung o.ä., Banken, Juweliere usw.)
  • Grad-4 “Sehr hohe Gefährdung” – (Militärische Anlagen, Banktresore usw.)

Im privaten sowie gewerblichen Umfeld werden vorwiegend Alarmanlagen nach EN-Grad 2 eingesetzt. Diese stehen in einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis und bieten einen professionellen Schutz. Es empfiehlt sich vor dem Kauf einer Alarmanlage abzuklären ob diese zertifiziert ist, denn bei vielen Anlagen fehlt dies gänzlich.

Automatische Batterieüberwachung

Die Detektoren einer Funkalarmanlage werden durch Batterien mit Strom versorgt. Bei zertifizierten Alarmanlagen werden die Batteriestände dauernd überwacht und eine abfallende Batterieladung wird sofort gemeldet. Ein frühzeitiges Eingreifen ist möglich und der Schutz wird dadurch nahtlos sichergestellt.

Anzeige von offenen Fenster und Türen

Die Alarmanlage sollte auf jeden Fall die Möglichkeit integriert haben, offene Fenster und Türen auf der Bedieneinheit anzuzeigen. Damit können Sie genau lokalisieren welcher Melder momentan noch aktiviert ist. Weiter wird Ihnen bei einem Ereignis der Standort des alarmierten Melders genau angezeigt.

Sabotageerkennung von Meldern und Zentrale

Alle verwendeten Komponenten sollten über sogenannte Sabotagekontakte verfügen. Damit werden Sabotagen oder eine Entfernung eines Melders sofort erkannt.

Wir empfehlen in jedem Fall die installierte Alarmanlage mit einer Alarmempfangsstelle zu verbinden. Die Alarmierung wird damit sofort an eine 24/7/365 Alarmstelle weiter geleitet. Diese reagiert umgehend und führt ein vorgängig abgemachtes Alarmszenario durch. Somit ist sichergestellt, dass bei einem Ereignis umgehend reagiert wird. Eine professionelle Alarmanlage welche von einem Facherrichter installiert wird kann mit einer Alarmempfangsstelle verbunden werden.

Dies ist bei den üblichen frei erhältlichen Alarmanlagen nicht möglich. Diese enthalten meist ein GSM/GPRS Wählgerät, d.h. sie können eine SIM-Karte in die Anlage einsetzen und erhalten bei einer Alarmierung ein SMS oder ein Telefonanruf.

Moderne Funkalarmanlagen bieten eine bidirektionale Funkübertragung vom Melder zur Zentrale. Die Detektoren (Bewegungsmelder, Öffnungskontakte, Glasbruchmelder usw.) können Signale senden und auch empfangen. Dies bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Verlängerte Batterielebensdauer
  • Erhöhte Sicherheit durch eine Rückmeldung der Anlage
  • Geringere Sendeleistung = weniger Elektrosmog

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